Christian Brembeck begann seine Dirigiertätigkeit Mitte der 1980er Jahre unter dem Einfluß des legendären Sergiu Celibidache, für den
Christian Brembeck vielfach tätig war.Eine Einladung zu einer CD-Produktion mit der Cappella Istropolitana
/ Bratislava war so erfolgreich, daß Christian Brembeck von 1992 bis 1997 zum ständigen Dirigenten dieses Orchesters ernannt wurde. Mit der Cappella Istropolitana
erarbeitete der Künstler die Schlüsselwerke der barocken und klassischen Epoche in neuartigen Interpretationen, die auf seinen speziellen Erfahrungen mit den Techniken der Alten Musik aufbauten. Besonders seine Zyklen mit unbekannten Sinfonien von J. Haydn und L. Boccherini fanden überregionale Beachtung.
Christian Brembeck gründete 1990 die Ensembles Parthenia Vocal & Parthenia Baroque, die sich als Solistenensemble bzw. auf alten Instrumenten spielend in kurzer Zeit einen außergewöhnlichen Ruf
erarbeiten konnten. Konzerte in Deutschland, Österreich und Italien wurden begleitet durch CD-Produktionen bei den Labels Intercord (Rossini-”Petite Messe”) und Christophorus
(“R.Keiser-Markus-Passion” / “Chr.Bernhard - 20 Geistliche Concerte” / “Bach und die Italiener”).
1995 / 96 leitete Christian Brembeck außerdem die Neue Hofkapelle München
und gastierte mit diesem Orchester auf Einladung des Auswärtigen Amtes beim Festival Mährischer Herbst in Brünn.
Als Gast dirigierte Christian Brembeck bisher u.a. Orchester in München (Münchener
Bachsolisten, Amati-Ensemble, Munich Sinfonietta), Köln, Essen, Metz, Nizza, Madrid, außerdem das Ensemble Musica poetica Freiburg, die Thüringer Sinfoniker Rudolstadt und das
Orchester des slowakischen Rundfunks Bratislava.
Als Studienleiter betreute er darüber hinaus Aufführungen der Münchner Biennale, des Münchner Prinzregententheaters, des Spoleto
-Festivals und arbeitete mit Gian Carlo Menotti, Hans Werner Henze und August Everding zusammen.
Christian Brembeck verfügt über ein außerordentlich weit gefächertes Repertoire, von Werken des Barock bis
hin zu zeitgenössischer Musik (Dirigent der UA “Konzertantes Rondo” von Jan Koetsier, Dirigent der UA “Im schwarzen Wind” von Oliver Kälberer).
Christian Brembeck leitete viele Jahre das Große
Orchester des Akademischen Gesangvereines München, mit dem er regelmäßig große sinfonische Werke in den großen Münchener Konzertsälen zur Aufführung brachte; im Februar 2008 verabschiedete er sich von “seinem”
Orchester im ausverkauften Herkulessaal der Münchner Residenz mit einer umjubelten Aufführung von Joseph Haydns “Schöpfung”.
Im Februar 2004 dirigerte Christian Brembeck mit überragendem Erfolg erstmals ein
Festkonzert der Internationalen Händelfestspiele in Karlsruhe im dortigen Opernhaus